SOFTWARE FÜR ENERGIEBERATER

Digitale Gebäudeakte für Energieberater

Gebäudedaten, Nachweise, Fotos und die Abstimmung mit Hausbesitzern an einem Ort – von der Anfrage bis zum Förderantrag. Statt Ordnerstruktur, Tabellen und E-Mail-Postfach.

Kostenlos testen
DSGVO-konform · Server in Europa · Ohne Installation · Notebook und Tablet

Was in eine digitale Gebäudeakte gehört

Bestandsdaten
Hülle & Technik
Dach, Außenwand, Keller, Fenster, Heizung, Lüftung, Verbräuche
Nachweise
am Projekt
Energieausweis, Förderanträge, Rechnungen, Fotos, Grundrisse
Zugriff
rollenbasiert
Team und Hausbesitzer sehen jeweils nur das Freigegebene

Eine Gebäudeakte ist kein Dokumentenordner mit besserem Namen. Entscheidend ist, dass die Daten strukturiert erfasst sind – nur dann lassen sie sich später auswerten, an einen Nachfolger übergeben oder beim Eigentümerwechsel weiterreichen. Ein PDF-Stapel in einem Cloud-Ordner leistet das nicht.

Gebäudeakte, Bauakte oder Hausverwaltung?

Drei Begriffe werden regelmäßig verwechselt. Die Bauakte dokumentiert den Bauprozess und endet mit der Abnahme. Hausverwaltungssoftware verwaltet Mieter, Zählerstände und Nebenkosten – sie interessiert sich für Zahlungen, nicht für U-Werte. Die Gebäudeakte im energetischen Sinn beschreibt den baulichen und anlagentechnischen Zustand über den gesamten Lebenszyklus und ist die Grundlage für Beratung, Förderantrag und Nachweis. Prepair deckt den dritten Fall ab.

Die gesamte Software für Energieberater ansehen →
DER ALLTAG

Die Daten sind da – nur nicht an einem Ort.

In den meisten Energieberatungen liegen die Gebäudedaten dreifach verteilt: Maße und Bauteile in der Bilanzierungssoftware, Fotos auf dem Tablet, Unterlagen des Eigentümers im Mailpostfach. Solange ein Projekt läuft, funktioniert das über das Gedächtnis der Beraterin. Spätestens beim Verwendungsnachweis, bei einer Rückfrage nach zwei Jahren oder wenn eine Kollegin übernimmt, kostet es Stunden. Eine strukturierte Gebäudeakte verlagert dieses Wissen aus den Köpfen und Postfächern in einen nachvollziehbaren Datensatz – mit Historie, wer wann was geändert hat.

Zur Aufbewahrung: Gebäudedaten enthalten personenbezogene Angaben – Verbräuche lassen Rückschlüsse auf das Wohnverhalten zu. Prepair läuft auf Servern in Europa, mit Auftragsverarbeitungsvertrag, getrennten Rollen für Team und Kundschaft und interner Notizebene, die Hausbesitzer nicht sehen.

Maße in der Bilanzierungssoftware, Fotos auf dem Tablet, Unterlagen im Postfach – der Normalfall.
Gebäudeakte kostenlos testen

Was die Gebäudeakte im Alltag leistet

Fünf Bereiche, die in der Praxis zusammenhängen müssen – sonst entsteht wieder eine Insel neben der nächsten.

PROJEKT

Jedes Projekt auf einen Blick

Der Projektkopf zeigt Nummer, Kundschaft, Objekt, Phase und Förderprogramm in einer Zeile. Kunde, Gebäudeakte, Dokumente und Förderanträge hängen am Projekt statt in getrennten Ordnern. Wer nach zwei Jahren eine Rückfrage bekommt, sieht in wenigen Sekunden, wo das Vorhaben stand.

  • Kompakter Projektkopf mit Nummer, Phase, Programm und Objektbild
  • Getrennte Tabs für Prozess, Kunde, Dokumente, Rechnungsprüfung und Kundenportal
  • Alles verknüpft – kein Suchen in Ablagen und Tabellen
Projektansicht der digitalen Gebäudeakte mit Projektkopf, Phase und Prozessschritten
Projekt „Sanierungsfahrplan Lindenweg 12“ mit Phase und Förderprogramm.
PROZESSSCHRITTE

Vorlagen statt Checklisten im Kopf

Beratungsarten definieren Sie einmal als Vorlage. Aus ihr entstehen die Schritte jedes neuen Projekts – mit Fälligkeiten, Zuständigkeiten und Fortschrittsanzeige. Das nimmt Druck aus dem Tagesgeschäft: Nicht die erfahrenste Person im Büro muss wissen, was als Nächstes ansteht, sondern das Projekt weiß es.

  • Eigene Vorlagen je Beratungsart, pro Projekt anpassbar
  • Jeder Schritt mit Termin, Verantwortlichen und Kommentaren
  • Fortschritt sichtbar – auch über alle laufenden Projekte hinweg
Liste der Prozessschritte eines iSFP-Projekts mit Fälligkeiten und Zuständigen
Prozessschritte aus der Vorlage „iSFP-Erstellung“ mit Terminen.
GEBÄUDEAKTE

Alle Gebäudedaten an einer Stelle

Hülle, Anlagentechnik, Verbräuche, Fotos und Unterlagen – strukturiert nach Abschnitten statt als Dateihaufen. Genau diese Struktur macht den Unterschied: Ein Ordner voller PDFs lässt sich nicht auswerten, nicht übergeben und nicht fortschreiben. Ein Datensatz schon.

  • Abschnitte für Dach, Außenwand, Keller, Fenster, Anlagentechnik und Energieausweis
  • Fotos direkt vom Tablet, sofort in der richtigen Kategorie
  • Änderungshistorie inklusive, interne Notizen bleiben intern
Gebäudeakte eines Einfamilienhauses mit Adresse, Karte und Abschnittsnavigation
Gebäudeakte mit Abschnitten von Adresse bis Energieausweis.
KUNDENPORTAL

Hausbesitzer liefern selbst zu

Jede Kundin und jeder Kunde bekommt ein freigegebenes Portal: Unterlagen hochladen, Gebäudedaten ergänzen, freigegebene Dokumente einsehen. Das ersetzt das Nachfassen per E-Mail, das in vielen Beratungen mehr Zeit kostet als die Berechnung selbst.

  • Freigabe je Projekt – Sie entscheiden, was sichtbar ist
  • Grundriss, Energieausweis und Abrechnungen kommen direkt an
  • Vorschau zeigt exakt die Kundenansicht, bevor Sie freigeben
Kundenportal-Vorschau mit Gebäudedaten, Dokumenten und Chat
Kundenansicht mit Gebäudedaten, Dokumenten und Chat.
CHAT

Abstimmung direkt im Projekt

Der Chat mit Hausbesitzern hängt am Projekt, nicht im Postfach. Neue Nachrichten werden per E-Mail gemeldet, damit keine Rückfrage liegen bleibt – aber der Verlauf bleibt dort dokumentiert, wo er hingehört.

  • Ein Verlauf pro Projekt statt verstreuter Mailketten
  • Automatische E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Nachrichten
  • Klare Trennung: Berater-Kommentare bleiben für Kundschaft unsichtbar
Chatverlauf zur Terminabstimmung und Rückfrage zur Wärmepumpe
Chatverlauf zur Terminabstimmung und Rückfrage zur Wärmepumpe.

So arbeiten Sie mit der Gebäudeakte

1

Projekt anlegen – Kunde, Objekt, Beratungsart und Förderprogramm. Aus der Prozessvorlage entstehen die Schritte mit Fälligkeiten und Zuständigkeiten automatisch.

2

Daten erfassen – bei der Begehung direkt am Tablet: Bauteile, Anlagentechnik, Verbräuche, Fotos. Unterlagen liefert der Hausbesitzer über das freigegebene Kundenportal selbst zu.

3

Weiterverwenden – Bericht, Förderantrag und Verwendungsnachweis greifen auf denselben Datensatz zu. Bei Rückfragen Jahre später ist alles noch da, inklusive Änderungshistorie.

Häufige Fragen zur digitalen Gebäudeakte

Ersetzt die Gebäudeakte meine Bilanzierungssoftware?

Nein, und das ist Absicht. Energieausweis, iSFP und GEG-Nachweis rechnen Sie weiter in Ihrem gewohnten Programm – Hottgenroth, EVEBI oder womit Sie arbeiten. Die Gebäudeakte deckt ab, was diese Programme nicht tun: Projektsteuerung, Dokumente, Fotos, die Zulieferung durch den Hausbesitzer und die Nachvollziehbarkeit über Jahre.

Wer darf auf die Gebäudeakte zugreifen?

Sie steuern das pro Projekt. Ihr Team arbeitet mit Rollen und Zuständigkeiten. Hausbesitzer erhalten ein eigenes Portal und sehen ausschließlich, was Sie freigegeben haben – interne Notizen und Kommentare bleiben unsichtbar. Eine Vorschau zeigt Ihnen genau die Kundenansicht.

Was passiert mit der Akte beim Eigentümerwechsel?

Genau dafür lohnt die strukturierte Erfassung. Wer verkauft, kann den dokumentierten Zustand übergeben – Bauteile, durchgeführte Maßnahmen, Nachweise. Für Käufer ist das der Unterschied zwischen „Baujahr 1968“ und einer belastbaren Grundlage für die eigene Sanierungsplanung.

Muss ich etwas installieren?

Nein. Prepair läuft im Browser, auf Notebook und Tablet, unter Windows und macOS gleichermaßen. Gerade für Mac-Nutzer ist das relevant, weil die verbreiteten Bilanzierungsprogramme nur unter Windows laufen.